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Eine Vision wird Realität
Mitte der 1950er Jahre wird der Schweizerische Gewerbeverband SGV in der Sozialpolitik zunehmend aktiver. Die Gewerbekammer – das „Parlament“ des SGV – verzichtet auf die Gründung einer autonomen, gewerblichen Versicherungsinstitution und beauftragt stattdessen die Verbandsspitze, „im Sinne einer Ergänzung der staatlichen AHV Bericht und Antrag für die Einführung einer Zusatzversicherung im Gewerbe zu unterbreiten“.

Auszug aus der Schweizerischen Gewerbe-Zeitung

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Am 29. Dezember 1957 schliesslich ist es soweit: Die „Gemeinschaftsstiftung für Alters- und Hinterlassenenvorsorge im Schweizerischen Gewerbe“ wird ins Leben gerufen. Erster Präsident der Gemeinschaftsstiftung (GS) wird der 54-jährige freisinnige Zürcher Nationalrat und SGV-Präsident Ulrich Meyer-Boller; als Geschäftsführer amtet SGV-Sekretär Manfred Fink.

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Der erste Geschäftsbericht im 1958: Mit Verwaltungskosten von CHF 38'665.05 für 28 angeschlossene Verbände, davon CHF 8'600.- für Saläre, bewegt sich die gewerbliche Gemeinschaftsstiftung in einem äusserst sparsamen Rahmen!

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Die erste Stiftungsversammlung der gewerblichen Alters- und Hinterlassenenvorsorge am 25. November 1959 ist ein bedeutendes geschichtliches Ereignis in der Schweizer Soziallandschaft.

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Auszug aus der Bilanz von 1960: Nach heutiger Kaufkraft sind hier bereits beachtliche Rücklagen gebildet worden!

Auszug aus dem ersten Geschäftsbericht:
Nach langem Ringen um eine gute Lösung scheinen die Beteiligten den eingeschlagenen Kurs mit Zuversicht zu beurteilen.

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Laut Jahresbericht 1963 ist es „der Initiative der GS zu verdanken, dass die eidgenössischen und gewisse kantonale Steuerverwaltungen die AHV-Zusatzversicherungen mit Steuerprivilegien ausstatten“.

Auszug aus der Schweizerischen Gewerbe-Zeitung

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1965 blickt die GS auf ihr achtjähriges Bestehen zurück und stellt fest: Sie entspricht einem dringenden Bedürfnis, sie wurde zur richtigen Zeit gegründet und ist nicht mehr wegzudenken. 12'000 Selbständigerwerbende und 30'000 Arbeitnehmende überwiegend aus mittleren, kleinen und kleinsten Betrieben hätten auf sich selbst gestellt die Vorsorge nicht verwirklichen können.

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1967 sind die Nutzniesser noch in einem überblickbaren Rahmen!

Das Deckblatt zum 10. Geschäftsbericht im 1967 versucht die Idee von Wachstum und Stabilität zu vermitteln.

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1970 veröffentlicht eine Expertenkommission des Bundes („Kommission Kaiser“) ihren Bericht zur geplanten Einführung der beruflichen Vorsorge. Sie hält am Dreisäulenkonzept fest. Das Ziel: Weiterführung des gewohnten Lebensstandards. Kernstück bildet das Obligatorium der 2. Säule für Arbeitnehmer. Innerhalb der GS bestehen „kaum mehr Zweifel, dass das Obligatorium der 2. Säule in wenigen Jahren Realität sein wird“.

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Ihr 20-Jahr-Jubiläum begeht die GS 1977. Aus dem damals von allen Seiten heftig bekämpften Gebilde, so der Jahresbericht, ist eine starke Selbsthilfeorganisation entstanden. Die GS habe bei der Schaffung unzähliger Gemeinschafts- und Sammelstiftungen als Vorlage gedient. 37 gewerbliche Organisationen sind der GS angeschlossen; der Versichertenbestand umfasst 47'000 Personen, davon ein gutes Drittel Selbständige.

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Nebst der Verabschiedung des BVG durch das Parlament prägen zwei markante Ereignisse das Jahr 1982 in der GS: Der 25. Geburtstag der Stiftung und der Wechsel im Präsidium. 79-jährig verlässt Ulrich Meyer-Boller die GS.

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Im Herbst 1984 erhält die GS einen neuen Namen: Die „Gemeinschaftsstiftung für Alters- und Hinterlassenenvorsorge im Schweizerischen Gewerbe“ wird zur „Gemeinschaftsstiftung für berufliche Vorsorge im Schweizerischen Gewerbe“. Und, logisch, sie braucht ein neues Logo: Zum neuen Namen gehört natürlich auch ein neues „Firmenzeichen“.

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Das BVG tritt in Kraft Trotz aller Turbulenzen: Das BVG ist auf der Zielgeraden, es tritt auf den 1. Januar 1985 in Kraft. Die Vorsorgeeinrichtungen haben Einführungsprobleme zu bewältigen, das Jahr steht im Zeichen des Erlasses zahlreicher Durchführungsbestimmungen. Einen „ausserordentlichen Arbeitsanfall“ vermeldet das Protokoll, zeitweise sind bis zu zehn Personen in der GS beschäftigt

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Neuer Präsident, neuer Geschäftsführer und Parität im Stiftungsrat

Das Volk lehnt die 11. AHV-Revision ebenso wie einen Vorschlag zur Erhöhung der Mehrwertsteuersätze um 0,8 Prozent zugunsten von AHV und IV klar ab.
Das erste Paket der 1. BVG-Revision tritt im April in Kraft: Es beinhaltet grössere Transparenz in Bezug auf die Führung der Vorsorgeeinrichtungen und zielt auf die paritätische Verwaltung.
Im August wird Erhard Burri (54) als Nachfolger von Emil Bösch zum neuen GS-Geschäftsführer gewählt.

Erhard D. Burri

Emil Bösch

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2005
Präsident Markus Kündig und Stiftungsrat Hans Rudolf Früh treten zurück; der 65-jährige St. Galler Bäckermeister Matthias Schwyter wird neuer Präsident, Elio Marazzi (58, PK Unia) sein Vize.
SGV-Direktor Pierre Triponez ehrt den nach 23 Jahren abtretenden GS-Stiftungsratspräsidenten als einen, der „immer ein Gewerbler geblieben“ sei, und: „Man kann über Kündig sagen, was man will, aber e gschide Cheib isch er.“

SGV-Direktor Pierre Triponez

Elio Marazzi

Matthias Schwyter

Markus Kündig

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2007
darf die GS also auf ein halbes Jahrhundert höchst erfolgreiche Tätigkeit zurückschauen. Ihr Modell, dass Tausenden von KMU im Land sehr viel administrativen Aufwand erspart, ist 50 Jahre nach seiner Gründung aktueller denn je. Keine andere Stiftung bildet eine Rechtsgrundlage für den Anschluss einer beliebigen Anzahl von gewerblichen Vorsorgewerken. Die GS ist die grösste Institution dieser Art im Gewerbe, und sie kann auch künftig noch weiter ausgebaut werden. Die Jahrzehnte alte Sozialpartnerschaft, in der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer als gleichberechtigte Partner begegnen und gemeinsam mit den grossen Versicherern erfolgreich kooperieren, ist ein vorbildliches Modell.

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2008 wird das bestehende GSFG-Signet ersetzt: proparis Vorsorge Gewerbe Schweiz nimmt Kurs auf!

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2011: Die Strukturreform erfordert auch bei proparis zahlreiche Anpassungen.

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Jean Claude Bregnard
Leiter Finanz- & Rechnungswesen, Stv. Geschäftsführer

Michael Krähenbühl Geschäftsführer

Andrea Hänsenberger Rechtsanwältin

Vievien Schweda
Assistentin der Geschäftsführung

Das proparis-Team im 2015

Stabsübergabe bei der proparis: Der langjährige Geschäftsführer Erhard D. Burri (r.) übergibt die Geschäfte Ende Jahr an seinen Nachfolger Michael Krähenbühl per 2015

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Der proparis-Stiftungsrat 2017 bis 2021 (von links): Ruedi Hadorn, Mario Fellner (neu), Peter Baeriswyl, Giusy Meschi, Hans-Ulrich Bigler (Vizepräsident), Kurt Gfeller, Heinz Oertle (neu), Jürg Rolli, Aldo Ferrari (Präsident), Alois Müller, Bruna Campanello (neu), Hans Maissen, Rolf Frehner, Kaspar Bütikofer (neu), Heinrich Nydegger. Es fehlt Nicolas Leuba.

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